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VIS - Verband für innenliegenden
Sicht- und Sonnenschutz

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Für welche Produkte gilt die Norm DIN EN 13120?

Zum Geltungsbereich gehören alle innenliegenden Sicht- und Sonnenschutzprodukte, unabhängig von deren Konstruktion und der Art der verwendeten Werkstoffe.

Nicht enthalten im Geltungsbereich sind Gardinen- und Insektenschutz-Systeme. Auch Produkte im Zwischenglas (verschweißte Scheiben) sind nicht betroffen, mit Ausnahme von Anforderungen hinsichtlich des Schutzes vor Strangulation.


Sind alle Produkte aus dem Geltungsbereich betroffen?

Schon heute gibt es eine Vielzahl von schnur- und schlaufenlosen Produkten (z. B. verspannt, motorisiert), die die Anforderungen der DIN ohne Einschränkungen erfüllen.


Wer ist verantwortlich, der Hersteller der Komponenten,
der Konfektionär oder der Fachbetrieb (Fachhandel/­Fachhandwerker)?

Alle Beteiligten haben eine geteilte Verantwortung. Der Konfektionär ist verantwortlich, dass alle Bestandteile des Produktes mit den geltenden Normen und Gesetzen in Übereinstimmung gefertigt werden.

Der Fachbetrieb muss den Endverbraucher über die möglichen Gefahren aufklären und das Produkt nach den Vorgaben des Herstellers und gemäß der Norm ausmessen und montieren.


Muss jedes Produkt getestet werden?

Es ist nicht notwendig jedes Produkt zu testen. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die Produkte den Anforderungen aus der DIN EN 13120 genügen.


Was ist mit Produkten, die bevor die neue Norm erstellt wurde, verkauft wurden?

Diese Produkte müssen lediglich den Stand der Norm erfüllen, die zum Zeitpunkt des Verkaufs gültig war.


Wann werden die über­arbei­teten, neuen Normen gültig??

Die Normen werden aus heutiger Sicht im 1. Quartal 2014 in Kraft treten. Es ist keine Übergangszeit vorgesehen.


Was ist, wenn der Endkunde die nach DIN EN 13120 erforderlichen Sicher­heitsein­richtungen und Vorgaben nicht berücksichtigt haben möchte?

In diesem Fall ist es erforderlich, dass der Fachbetrieb den Endkunden fachgerecht berät und – besonders im Falle einer Ablehnung – sich dies schriftlich bestätigen lässt.


In welcher Sprache muss der Warnhinweis erfolgen?

Der Warnhinweis muss in der Sprache des Staates vorliegen, in welchem das Produkt an den Endkunden verkauft wird.